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Clients nur kurzfristig an SUS-Server anbinden

Kurzinfo:

Wer einen SUS-Server betreibt kann auch Clients nur kurzfristig zum Auffrischen der Rechner an den SUS-Server binden

Plattform:

Win 2000, Win XP, Win XP x64, Win 2003, Win 2003 x64

Beschreibung:

Wer einen SUS-Server betreibt (Software Update Services Server von Microsoft), kann auch Clients nur kurzfristig zum „Auffrischen“ der Rechner an den SUS-Server binden (z.B. PC von Bekannten). Dafür muss einzig die Erreichbarkeit des SUS-Servers sowie der AutoUpdate-Modus festgelegt werden.

Für das kurzfristige Einbinden eignet sich hervorragend das kostenlose Tool Software Update Service Utility.
Das Kommandozeilenprogramm bindet einen Rechner kurzfristig an einen SUS-Server. Man gibt als Parameter die IP oder den Rechnernamen an. Danach stoppt das Programm den Update-Dienst, startet diesen neu. Windows braucht dann bis zu 10 Minuten, um den SUS-Server zu kontaktieren. Nach einem Neustart entfernt sich das Programm wieder selbstständig.


Wer die Einstellungen lieber von Hand vornimmt, muss zunächst den Dienst „Automatische Updates“ über net stop wuauserv oder über die Diensteverwaltung stoppen.


Die folgenden Änderungen an der Registry müssen später wieder rückgängig gemacht werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich den Zweig unter


HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate


sowie


HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\WindowsUpdate\Auto Update


vorher komplett als REG-Datei zu exportieren und später wieder einzulesen.


Anschließend werden in der Registry unter


HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate


die folgenden Zeichenfolgen geändert:

WUServer mit Wertangabe des Servers (am besten die IP mit http://)
und
WUStatusServer mit Wertangabe des Servers (am besten die IP mit http://)

Siehe Screenshot 1

Zudem muss man einen Unterschlüssel AU mit folgenden REG-DWORD-Einträgen anlegen:

"NoAutoRebootWithLoggedOnUsers"= 1
"NoAutoUpdate"= 0
"AUOptions"= 4
"ScheduledInstallDay"=0
"ScheduledInstallTime"= b
"RescheduleWaitTime"= 5
"UseWUServer"= 1

Siehe Screenshot 2

Durch die Angabe "AUOptions"= 4 werden alle nötigen Updates ohne Nachfrage vom Server geladen und auch installiert. Nur bei einem Neustart wird der Anwender gefragt. Wer gezielt noch Updates ablehnen möchte, muss dagegen AUOptions = 3 verwenden (bei beiden Einträgen) und sich als Administrator in dieser Zeit angemeldet haben.


Anschließend löscht man in der Registry unter


HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\WindowsUpdate\Auto Update


die Werte bei LastWaitTimeout, DetectionStartTime, NextDetectionTime (sofern vorhanden) und ändert den Wert des Eintrags AUState auf „2“

Danach startet man den Dienst „Automatische Updates“ (z.B. über die CMD net start wuauserv) wieder und wartet, bis eine Verbindung zum SUS-Server aufgebaut wird (kann bis zu 15 Minuten dauern).

Sind alle Updates geladen und der Rechner ist neu gestartet, muss man die Veränderungen an der Registry wieder rückgängig machen.

Weitere Informationen finden sich auch auf Susserver.com und bei Microsoft im SUS Deployment Guide.
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Screenshots:

Screenshot Screenshot

Eintragsdatum:

04.10.2004

Wertung:

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